Knochenaufbau für Implantate: Sicherheit und Stabilität

Wenn ein Knochen nicht ausreichend belastet wird, wie etwa nach einem Bruch mit einem Gipsarm, kann er sich zurückbilden. Ähnlich verhält es sich mit dem Kieferknochen, der ohne Belastung atrophiert. Der Verlust von Zähnen belastet das restliche Gebiss und führt dazu, dass der Kieferknochen an unbelasteten Stellen schrumpft. Wenn zu wenig Knochen für Implantate vorhanden ist, bieten wir verschiedene Verfahren an, um den Knochen gezielt wieder aufzubauen.

Knochenverbreiterung und -erhöhung für sicheren Halt

  • Der Unterkiefer kann an Breite verlieren, wenn kein ausreichender Druck vorhanden ist. Dennoch ermöglichen uns zwei minimal-invasive Techniken, Implantate sicher zu verankern: Beim Bone Splitting wird der Kieferkamm geteilt und erweitert, beim Bone Spreading wird der Kieferkamm durch Bohren präpariert, sodass sich der Knochen nach außen dehnt. Beide Verfahren füllen den entstandenen Spalt mit künstlichem Knochenmaterial auf
  • Im Oberkiefer kann bei Knochendefizit ein Sinuslift durchgeführt werden, entweder intern, durch Anheben des Kieferhöhlenbodens, oder extern, über die Wangenseite. Diese Verfahren verdicken den Kieferknochen und schaffen die Voraussetzung für erfolgreiche Implantate nach einer individuellen Einheilphase.

Knochenaugmentation für größere Defekte

In der Zahnmedizin bezeichnet Augmentation das Einbringen von Knochenmaterial in den Kiefer.
Hierbei können Knochenblöcke aus anderen Regionen des Kiefers, wie z.B. hinter den Backenzähnen oder aus dem Kinnbereich, verwendet werden, um größere Knochendefekte mit körpereigenem Material auszugleichen. Dies gewährleistet eine sichere und stabile Basis für zukünftige Behandlungen.

Standort Reinheim
Sprechzeiten
  • Montag, Donnerstag, Freitag
    8:00 - 13:00 Uhr
  • Dienstag und Mittwoch
    8:00 - 17:00 Uhr
    Sowie nach Vereinbarung

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